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Umstieg auf Online-Kurse: Wie Lernen und Gemeinschaftsgefühl aufrechterhalten bleiben

Alex Pilkington

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Zambon ist ein multinationales Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in Norditalien, das seit über 100 Jahren das Leben von Patientinnen und Patienten verbessert. Das Unternehmen ist bekannt für seine Innovationen, seinen ausgeprägten Gemeinschaftssinn und sein langjähriges Engagement zur Entwicklung seiner Mitarbeitenden.

All das wurde während der Covid-19-Krise auf die Probe gestellt, da bestehende Lern- und Entwicklungsprogramme plötzlich nicht mehr in der Art durchgeführt werden konnten und die Mitarbeitenden ihre geplanten Schulungen auf Online-Kurse umstellen mussten. Wir sprachen mit Matteo Villa, Training bei Global HR Zambon, darüber, wie das Unternehmen diese Herausforderungen während des landesweiten Lockdowns gemeistert hat.

Agil bleiben und das Lernen neu gestalten

Zambon steht seit vielen Jahren für Innovation und so wurde von Anfang an versucht, die Lernprojekte flexibel und anpassungsfähig zu gestalten. Die Zusammenarbeit mit Anbietern, die in der Lage sind, ihre Programme an die individuellen Bedürfnisse anzupassen, war entscheidend. Jedoch musste sorgfältig geprüft werden, welche Programme Priorität hatten und in der neuen, rein digitalen Umgebung am besten funktionieren würden. Sie fanden viele verschiedene Plattformen, einige maßgeschneidert, andere nicht, wobei es bei ein paar Anbietern einfacher war, die Kurse auf online umzustellen.

"Wir haben Hult EF zu Beginn des Lockdowns gebeten, das Hult EF Professional Face-to-Face-Programm neu zu gestalten, damit unsere Mitarbeitenden ihre Entwicklung während der Krise fortsetzen konnten. Der beste Weg war der schnelle Wechsel ins virtuelle Klassenzimmer. Durch digitale Methoden konnten wir das tun, was wir während der Einschränkungen ansonsten nicht hätten machen können."

Umstellung auf Online-Unterricht

Der Lernansatz war bereits auf mehrere Kanäle ausgerichtet, da das Unternehmen seit einigen Jahren unsere digitalen und kombinierten Schulungsprogramme nutzt, wobei all unsere verfügbaren Kanäle sehr geschätzt werden. Denn so können die Mitarbeitenden ihre beste Art des Lernens wählen.

"Wir wollten die Hürde zwischen physisch und digital abbauen und ein Umfeld schaffen, in dem verschiedene Ansätze integriert werden können. Der gewählte Ansatz hängt vom jeweiligen Umstand oder einem bestimmten Ziel ab. Ich würde sehr gern aufhören, von "digital" zu sprechen, denn für mich ist es einfach eine Art des Lernens. Wenn ich aus einem Buch lerne, würde ich das auch nicht "Lernen vom Papier" nennen.".

Matteo findet zwar, dass alle Kanäle ihren Nutzen haben, aber um die besten Ergebnisse mit dem Online-Lernen zu erzielen, sollte das Programm mit Blick auf die jeweilige Plattform konzipiert werden. Deshalb überdachte Zambon die Struktur und Methodik seiner Kurse während der Umstellung, was einige Anpassungen zur Folge hatte.

"Wir wollten den guten Rhythmus und die Lerndynamik, die wir vor dem Lockdown hatten, nicht verlieren, deshalb gestalteten wir unsere maßgeschneiderten Sprachtrainings mit Hult EF neu. Wir setzten weniger auf Frontalunterricht und mehr auf Rollenspiele und Interaktionen in kleinen Gruppen, und das virtuell.

Diese Art des digitalen Arbeitens kann manchmal schwer sein. Manche Lernenden haben weniger Selbstvertrauen und finden auch, dass es ihnen mehr Energie und Konzentration abverlangt. Also haben wir die Länge der Einheiten reduziert."

Die Lernenden waren sehr froh, dass sie online dieselben Lehrkräfte wie im Präsenzunterricht hatten. Sie fanden auch, dass der interaktive virtuelle Unterricht einen etwas anderen Kommunikationsstil von ihnen forderte. So unterstreicht man in Italien bekanntlich seine Kommunikation mit Gesten, was vor dem Laptop natürlich wenig effektiv war. Das führte dazu, dass sich die Lernenden mehr auf das Gesprochene konzentrieren – ein Vorteil beim Lernen von praktischen Fähigkeiten für die moderne Geschäftskommunikation.

Community und Support

Durch das kontinuierliche Lernen während der Krise wurde der Wissensfluss nicht unterbrochen und die Lernprojekte bei Zambon verloren nicht an Dynamik. Außerdem blieb im Team das Gemeinschaftsgefühl aufrecht.

"Von unserer Seite aus war das sehr positiv, denn einige Leute fühlten sich in dieser Zeit einsam und das war eine Möglichkeit, mit anderen in Kontakt zu sein. Der Gemeinschaftssinn bei Zambon ist sehr ausgeprägt. Wenn das über Nacht wegfällt, könnte das sehr schwer zu überwinden sein."

Die Auswirkungen der jüngsten Veränderungen werden noch analysiert, aber bisher verlief der Umstieg auf Online-Kurse unkompliziert, mit KPIs ähnlich verglichen mit vor dem Lockdown. Während die Welt langsam zur Normalität zurückkehrt, will Matteo aus den Erfahrungen lernen und im Herbst Bilanz ziehen. Geplant ist eine Analyse der Effektivität und Agilität des Projekts. Außerdem sollen die Teilnehmenden befragt werden, welches Format sie in Zukunft bevorzugen. Erwartet wird, dass Online-Lernen weiterhin eine große Rolle spielen wird. Das könnte sogar dazu führen, dass Kurse und Workshops von Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt besucht werden können, ohne dass sie dafür anreisen müssen – ein starkes Argument für einen internationalen Arbeitgeber.

"Die Ergebnisse sind großartig. Die Bewertungen der Teilnehmenden vor und nach der Umstellung unterscheiden sich nicht. Ich bin sehr froh, dass wir von den Mitarbeitenden von Hult EF so großartigen Support erfahren. Sie verstehen unsere Bedürfnisse. Es ist nie ganz einfach, die Spielregeln während des Spielverlaufs zu ändern!"

Zambon arbeitet seit 2017 mit uns, um seinen Mitarbeitenden maßgeschneiderte Online- und Präsenzsprachtrainings zu bieten.

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